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Hundeschule MysteryDog

Bianca Ott - ohne Hund geht´s nicht

Hunde sind meine treuesten Wegbegleiter. Sie gehören einfach zu meiner Vorstellung von einem glücklichen Leben dazu. Das Unwiderstehliche an Hunden ist, dass sie nicht intrigieren und uns Menschen so lieben wie wir sind.

Hundeschule MysteryDog CobraMeine grosse Leidenschaft für Hunde begann bereits im Alter von 3 Jahren mit der Schäferhündin Cobra. Zusammen mit meinem Grossvater war ich stundenlang spazieren. Wenn ich mal daheim bleiben musste, flossen dicke Krokodilstränen. Bis heute liebe ich das Gassi gehen, auch bei Schmuddelwetter.

 

 

Hundeschule MysteryDog Asta9 Jahre später bereicherte Asta unser Leben. Trotz ihres Problemverhaltens gegenüber Artgenossinnen, Männern und besonders Katzen, war sie ein wertvolles Familienmitglied. Obwohl sie von ihrem Vorbesitzer misshandelt wurde, schloss sie meinen Vater in ihr Herz. Mutig meldete sie jeden Eindringling, der versuchte über die Balkontür in unser Haus einzudringen.

 

Hundeschule MysteryDog Rolf BiancaDer Schäferhund Rolf zog 1995 ein. Er war ein stattlicher Schäferhund mit geradem Rücken und war bereits 5 Jahre alt. Nach ca. 6 Monaten zeigte er Verhaltensauffälligkeiten. Er jagte plötzlich Wild, dabei hatte er vergessen dass am anderen Ende der Leine noch ein Mensch hing. Zu diesem Zeitpunkt stellte ich fest, dass man mit Drill und viel Druck Hunde zu einem erwünschten Verhalten zwingen kann, aber man immer in ein angsterfülltes Gesicht blicken muss. Durch Einzeltraining in einer damals noch selten vorkommenden Hundeschule wurden die Probleme effektiv und alltagstauglich gelöst.
Rolf verlangte mehr geistige Auslastung und aus Langeweile hat er sich selbst ein Hobby gesucht. Mit kleinen Gegenmaßnahmen, wie Vertiefung der Basiserziehung, Futterspielen und Apportieren haben sich viele Probleme lösen lassen und er begleitete mich so oft ichHundeschule MysteryDog Rolf es ermöglichen konnte. Aber sein Jagdverhalten konnte sich nur mildern und besser kontrollieren lassen. Durch Einführen eines “Superwortes” hat er sich sogar stoppen lassen, wenn er am Boden sitzende Vögel (besonders Stare) in den Himmel treiben wollte.
Nach meinem Umzug nach Fulda fing wieder eine harte Zeit an. Neun Monate lang musste ich mit ihm kämpfen, dass ich trotz neuer Umgebung immer noch die Führung inne hatte. Mit seinen damals sieben Jahren war er stur wie ein Esel, stellte die Ohren auf Durchzug und kümmerte sich nicht darum welche Signale ich ihm gab.
Leider ist er 1999 vorzeitig gestorben. Aus Trauer habe ich eine mehrjährige “Hundeabstinenz” eingelegt. Zurückblickend betrachtet, war mein Leben ungewöhnlich still, unerfüllt und langweilig. Ganz besonders haben mir die Spaziergänge gefehlt.

Mit dem Gefühl im Bauch, dass ich einen neuen Hund noch nicht in mein Herz schließen könne, durften ich und meinen Mann für wenige Jahre eine getigerte Katze unser eigen nennen. Sie war der Boss im Haus und hat uns einige Nerven gekostet, aber uns auch immer wieder zum Lachen gebracht. Ihre besten Tricks waren, sich hinter einem Mauervorsprung verstecken und wenn dann ein Mensch oder Hund vorbei gekommen ist, wie eine kleine Rakete fauchend bis zu einer Höhe von einem Meter hervor zu springen um dann anschliessend gleich wieder zu verschwinden und sie beherrschten den Befehl “Sitz”.
Zu diesem Zeitpunkt war allen (ausser mir) klar, dass über kurz oder lang wieder ein Hund einziehen würde. Unsere kleine Tigerin hat sich leider nach zwei Jahren ein neues Zuhause gesucht. Ihr geht es gut, denn ich sehe sie ab und zu an unserem Haus vorbei laufen.

Hundeschule MysteryDog BlackyplatzKurz nachdem unsere Tigerin ausgezogen ist, schlug mein Mann vor nach einem Hund Ausschau zu halten. Ich war überrascht und auch empört, denn er wollte doch gar keinen Hund weil es zeitintensive Haustiere sind. Wochenlang beherrschten Diskussionen unsere Freizeit. Wie gross darf er sein? Wie alt? Welche Voraussetzungen muss er mitbringen und welche können wir bieten? Ein Rassehund oder doch ein Mischling?
Schliesslich ist alles anders gekommen als erwartet. Im Tierheim Darmstadt entdeckte ich ihn... Blacky, ein pubertierender, unerzogener und mit Artgenossen unverträglicher Neufundländer-Golden Retriever-Mix. Zwei Mal haben wir ihn besucht, sind mit ihm spazieren gegangen und dann entschieden, dass wir zusammen passen. Blacky, liebevoll “Dicker” genannt, ist leider im November 2009 über die Regenbogenbrücke gegangen. Er war ein gemütlicher Kuschelbär. Rennen war ohne Ball oder Kong überhaupt nicht sein Ding. Mit seiner tollpatschigen und ruhigen Art konnte er alle Menschen begeistern.
Er hat sich überall wohlgefühlt, solange er nicht mit fremden Hunden zusammen sein musste und er bei uns war.
Anna & Bianca beten_1_iWegen seiner massiven Aggression gegenüber Artgenossen habe ich mich mit den Themen Aggression, Kommunikation zwischen Hund-Hund und Mensch-Hund sowie Erziehungsmethoden auseinander gesetzt. Ohne ihn wäre die Hundeschule MysteryDog nicht entstanden.

Lange Zeit war unsere Golden Retriever Hündin Anna das jüngste Mitglied der Familie. Im Frühling 2005 eroberte das kleine Robbenbaby im Sturm unser Herz. Anna hat meine Meinung, dass Goldies faul sind, korrigiert. Sie ist eine anspruchsvolle Hündin. Einfach nur jeden Tag die selbe Runde zu laufen, ohne sich mit ihr zu beschäftigen, ist nicht möglich. Sie arbeitet viel zu gerne und lässt sich zur Zusammenarbeit leicht motivieren. Aber wie es sich für einen typischen Goldie gehört, apportiert sie gerne, will so oft wie möglich Beachtung bekommen und ihr Motto lautet: “Das ganze Leben ist ein Spiel”.

Als wir erfuhren, dass Blacky mehrere unheilbare Krankheiten hat und wir wussten, dass wir nur noch eine begrenzte Zeit mit ihm verbringen werden, haben wir uns nach geeigneten Züchtern für einen neuen Wegbegleiter gesucht. Das Glück zu haben noch einen so agilen Golden Retriever zu bekommen wie Anna sahen wir als zu gering an. Ausserdem sollte es ein Hund sein, den ich alleine hoch heben kann. An Platz 1 unserer Wahl stand die Rasse Kooikerhondje und in Stockstadt besuchten wir eine Züchterin .

x122QK2T3345Doch die Border Collies haben mich in ihren Bann gezogen. Sie haben einen ganz eigenen Bewegungsablauf und besitzen viel Ausdauer. Daher zog kurz nach Blackys Tod die klassisch schwarz-weiße Border Collie Hündin ein. Schon immer wollte ich einen Hund haben, der “Lilo” heißt, aber dieser Name hat überhaupt nicht zu der Kleinen gepasst. Der freche Blick stand im krassen Gegensatz zu “Lilo”. Also wurde es Zookie (gesprochen Suki) und erinnert an Rucki-Zucki. Ihre Auffassungsgabe und Lernfähigkeit sind nämlich enorm schnell - typisch Border. Man könnte aber auch witzeln, dass sie so schnell rennt wie eine “Suzuki”.

Es macht so viel Freude Zookie aufzuziehen und heranwachsen zu sehen. Mit Charme überspielt sie Fehler, wickelt damit auch den härtesten Kerl um den kleinen Finger und verzückt einfach jeden. Wer sich doch noch gegen ihren Bann wehrt, den überzeugt sie mit ihrer schnellen Auffassungsgabe. Manche Übungen muss sie nur 2 Mal machen und sie weiss was von ihr verlangt wird.

 

Hundeschule MysteryDog Bianca OttAls Hundetrainerin habe ich mir selbst das Ziel gesetzt, mein Wissen durch Fortbildungen zu erweitern und prüfen zu lassen. Es kann daher mehrmals im Jahr vorkommen, dass ich wegen mehrtägigen Seminaren unterwegs bin.
Bei den Weiterbildungen lege ich grossen Wert auf den praktischen Teil. In Büchern über das Verhalten von Hunden und Wölfen zu lesen ist nicht ausreichend. Das Auge muss immer wieder geschult werden, damit ich auch weiterhin Ihre Übersetzerin sein kann. Gerne zeige ich Ihnen die Nachweise meiner bisher besuchten Seminare .